Serge Honegger

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Serge Honegger studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie. Er doktorierte an der Universität St.Gallen (HSG) im Programm Organisationstheorie und Kultur mit einer Arbeit zu den Modalitäten der Führung in der Kunst (Titel: Lenkung und Ablenkung). Engagements für Produktionen in den Bereichen Oper, Tanz und Schauspiel führten ihn an verschiedene Theater im deutschsprachigen Raum. Heute ist er als Dramaturg sowie in der Management- und Kommunikationsberatung tätig.

Als Regisseur und Dramaturg realisierte er Musiktheaterprojekte, Opern, Oratorien, Performances und szenische Konzerte. Ein Schwerpunkt seiner Arbeiten liegt auf chorischen und interdisziplinär ausgerichteten Theaterformen. Seine Arbeiten waren u.a. am Theaterspektakel Zürich (REQUIEMreloaded), am Hessischen Staatstheater Wiesbaden (Winterreise) sowie am Theater St.Gallen (Das Herz bebt im Stillen) zu sehen. Aufführungen konzipiert er nicht nur für herkömmliche Theaterräume, sondern auch für Hallenbäder, Kirchen, Hotelbetriebe oder öffentliche Plätze.

Seit 2014 entwickelt er ein Performance-Projekt unter dem Titel WAS TUN, das sich den Schnittstellen zwischen Kunst- und Managementpraxis widmet. Zusammen mit Claudio Mascolo gründete er 2016 die Agentur All Might Change, die sich auf performative Formate in der Kommunikation spezialisiert hat. Für Schneider Electric und WDHB entstand zuletzt The Present Collection, eine self-guided Audio-Tour durch Soho und das British Museum in London.

Von 2000 bis 2005 war er als Regieassistent am Opernhaus Zürich für zahlreiche Opernproduktionen tätig. U.a. erarbeitete er 2003 mit Heinz Spoerli Les indes galantes und wurde 2004 als Dramaturg von Vladimir Malakhov nach Berlin an die Staatsoper unter den Linden eingeladen. Am Watermill Center New York und am Opernhaus Zürich assistierte er Robert Wilson für den Ring des NibelungenAida und Die Versuchung des Heiligen Antonius. Als Regiemitarbeiter von Rebecca Horn realisierte er im Mai 2010 Elektra an den Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden. Anschliessend war er bis 2014/15 als Leitender Dramaturg am Theater St.Gallen engagiert. Seit 2016 ist er für All Might Change, als Referent für das Opernhaus Zürich sowie im Programm International Affairsan der Universität St.Gallen tätig.

 

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