Serge Honegger

Serge Honegger studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie. Er doktorierte an der Universität St.Gallen (HSG) mit einer Arbeit zu den Modalitäten der Führung in der Kunst (Titel: Lenkung und Ablenkung). Zu den Theatern, an die er für Produktionen in den Bereichen Oper, Tanz und Schauspiel engagiert wurde, gehören das Opernhaus Zürich, die Staatsoper unter den Linden, das Festspielhaus Baden-Baden, das Hessische Staatstheater Wiesbaden, das Theater St.Gallen, das Schauspielhaus Zürich sowie das Watermill Center New York.

Als Regisseur und Dramaturg realisierte er Musiktheaterprojekte, Opern, Oratorien, Performances und szenische Konzerte. Ein Schwerpunkt seiner Arbeiten liegt auf chorischen und interdisziplinär ausgerichteten Theaterformen. Seine Arbeiten waren u.a. am Theaterspektakel Zürich (REQUIEMreloaded), am Hessischen Staatstheater Wiesbaden (Winterreise) sowie am Theater St.Gallen (Das Herz bebt im Stillen) zu sehen. Aufführungen konzipiert er nicht nur für herkömmliche Theaterräume, sondern auch für Hallenbäder, Kirchen, Hotelbetriebe oder öffentliche Plätze.

Von 2000 bis 2005 war er als Regieassistent am Opernhaus Zürich für zahlreiche Opernproduktionen tätig. Nach seiner ersten Dramaturgie für Heinz Spoerlis Inszenierung von Rameaus Les indes galantes wurde er 2004 als Dramaturg von Vladimir Malakhovs Cinderella nach Berlin an die Staatsoper unter den Linden eingeladen. Am Watermill Center New York und am Opernhaus Zürich assistierte er Robert Wilson für den Ring des NibelungenAida und Die Versuchung des Heiligen Antonius. Als Regiemitarbeiter von Rebecca Horn realisierte er im Mai 2010 Elektra an den Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden. Anschliessend wirkte er bis 2015 als Leitender Dramaturg am Theater St.Gallen für die Produktionen des Musiktheaters. Mit Claudio Mascolo baute er die Kreativagentur All Might Change auf und übernahm Mandate für Institutionen wie das Opernhaus Zürich, die Universität St.Gallen, das Präsidialdepartement Basel-Stadt (Abteilung Kultur) oder das Tonhalle-Orchester Zürich.