15. Dezember 2020, 19:30, Aarau, Basel, Bern, Lugano, Luzern, St.Gallen, Zürich

Via Egnatia

Eine akustische Wanderung durch den Balkan bis in die Türkei

Uraufführung
27. September 2019, Keller zur Rose am Klosterplatz St.Gallen (Zeiten: 19:30/20:15/21:00/21:45)

Nächste Aufführungen sind für 2020/2021 geplant.

Mitwirkende
Chor Inscriptum
SprecherIn Reto B. Müller & Barbara Goodman
Recherche und Interviews Sandra King-Savic & Joshua King
Musikalische Leitung Christian Döhring & Meie Lutz (Improvisation)
Dramaturgie Serge Honegger

«Via Egnatia» ist das Resultat eines künstlerisch-wissenschaftlichen Vermittlungsprojekts, das von Sandra King-Savic und Serge Honegger entwickelt wurde. Es basiert auf einer 2016 durchgeführten Recherche im Balkan. Dazu lief die Migrationsforscherin Sandra King-Savic die Route ab, die zu den wichtigsten antiken Handelsstrassen gehörte und vom Balkan, über Griechenland und die Türkei bis nach Konstantinopel führte. Auf dem Weg zeichnete sie zahlreiche Gespräche mit der lokalen Bevölkerung über ökonomische, gesellschaftliche und persönliche Themen auf. Im Anschluss wurde dieses Material von Serge Honegger in ein Aufführungsskript (Englisch/Deutsch) für Chor und Schauspieler umgewandelt, das der Chor Inscriptum in der Uraufführung vom 27. September 2019 als akustische Wanderung zu Gehör brachte. Dabei sass das Publikum in der Mitte des Raumes, während der Chor entlang der Wände aufgestellt war. Zu hören waren narrative Miniaturen, Stimmimprovisationen sowie Melodien aus dem Balkan.

Die Performance dauerte 30 Minuten und wurde bei der Uraufführung viermal wiederholt (Aufführungszeiten: 19:30, 20:15, 21:00 und 21:45).  Unterstützt wurde das Projekt grosszügig von der Landis & Gyr-Stiftung und der Ernst-Göhner-Stiftung.

Weitere Informationen
Link zum Forschungsprojekt von Sandra-King Savic (Blog)